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Umfragen des Jahres 2003

Hier findet ihr die Umfragen aus dem Jahr 2003. Bei allen Umfragen kann weiterhin abgestimmt und natürlich auch kommentiert werden.

Mit Opera-Browsern müsst ihr nach der Stimmabgabe die Seite selbst neu laden, um das Ergebnis zu sehen.

Inhaltsverzeichnis:

Juli 2003 (1) - AoE
Juli 2003 (2) - 7S
August 2003 (1) - Viertes Zeichen
August 2003 (2) - Neuauflage
September 2003 (1) - Autoren
September 2003 (2) - BK-Abenteuer
September 2003 (3) - Nebenlinie
Oktober 2003 (1) - RdE-Tabletop
Oktober 2003 (2) - Bösewicht
November 2003 (1) - Gute Seele
November 2003 (2) - Kampagnendauer
Dezember 2003 (1) - Rückkehr der Finsternis

Juli 2003 (1) - AoE

Welche Szene in Alptraum ohne Ende war in eurem Spiel am spannendsten?

Mutter Linais Vision — 1
Die Träume unterwegs — 48
Korobars Überfall — 13
Die Karawane der Verlorenen — 2
Die Reise durch die Wüstenei — 34
Das Finale in Turm Drachentodt — 140

Eine Krone steht für 5 Stimmen. Es wurde 238 mal abgestimmt. Bitte spezifiziert eure Antwort gegebenenfalls mit der Kommentarfunktion unten!


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Es gibt 8 Kommentare zum Abschnitt "Juli 2003 (1) - AoE"

8 Kommentar von Johannes

In meiner Spielrunde war der Überfall Korobars mit Sicherheit einer der spannendsten Momente.
Im Gegensatz zum Finale kam der Überfall überraschend und brachte die Helden weit mehr in Bedrängnis, als dies beim späteren Finale der Fall war. Ohne Gelegenheit zu gründlicher Vorbereitung und durch die Tödlichkeit der neuen Regelversion stellte dieser Überfall nicht nur den Abschluss einer Spielsitzung, sondern auch die gefährlichste Situation im Abenteuer dar. Danach war die ganze Gruppe so angeschlagen, dass sie ernsthaft daran dachten mitten in der Wüstenei einen Tag Pause einzulegen!

[ 14-11-2003 ]

7 Kommentar von Katharina

Ich finde es interessant, daß jetzt plötzlich die Reise durch die Wüstenei derart aufholt! Schade, daß noch niemand dazu was Genaueres geschrieben hat.
Ich habe drüber nachgedacht, wie dieser Abschnitt eigentlich bei uns war, und bin da auf eine Art Konflikt gestoßen: Auf der einen Seite lebt ja die Spannung und Bedrohung davon, daß man diesem unheimlichen Alterungsprozeß völlig ausgeliefert ist und einem zunehmend im wahrsten Sinne des Wortes die Zeit davonläuft. Auf der anderen Seite empfinde ich das aber auch als ein Problem, denn wenn die SpielerInnen dieses Gefühl des totalen Ausgeliefertseins haben, kann das auch sehr leicht zu der Haltung führen: naja, wir haben hier überhaupt keine Eingriffsmöglichkeit, also lohnt es sich auch nicht, sich hier durch Handlungen oder emotionale Beteiligung weiter zu engagieren - irgendwann wird das wohl von selber aufhören bzw. irgendwann werden wir die Möglichkeit haben, was zu tun, aber bis dahin können wir eben nur abwarten und es über uns ergehen lassen.
Dieses mangelnde Engagement der SpielerInnen führt aber eben wieder dazu, daß sie die Situation als nicht mehr so bedrohlich und spannend erleben, sondern sie eher an sich und ihren HeldInnen vorüberziehen lassen, was natürlich eigentlich schade ist, insbesondere für den Meister.
Der Meister würde hier vermutlich trotzdem verlangen, daß die SpielerInnen sich emotional engagieren - denn ihre HeldInnen denken ja nicht auf der abenteuertechnischen Ebene, sondern sind dem Geschehen unmittelbar ausgeliefert. Trotzdem kann diese Situation leicht zu einer jener Szenen werden, die nur Kulisse sind (wobei hier dann auch die HeldInnen selbst zur Kulisse werden) und über die wir in Leitfäden zum Abenteuerschreiben lernen, daß man sie nach Möglichkeit vermeiden sollte.
Gerade deswegen aber würden mich umso mehr die Erfahrungen derjenigen interessieren, die die Reise durch die Wüstenei als spannendsten Abschnitt von AoE erlebt haben.

[ | url | 21-07-2003 ]

6 Kommentar von Katharina

Man kann sich ja leider nur für einen Punkt entscheiden, aber bei Sebastians Kommentar fällt mir noch eine sehr spannende Szene mit echtem Gänsehaut-Effekt ein, die es bei uns gab: Unsere Magierin hatte die armen Dragenfelder einer geradezu inquisitorischen Befragung unterzogen, um herauszufinden, was in Dragenfeld geschehen war. Die Dörfler berichteten uns auch davon, daß Laniare ihnen immer so merkwürdige Gebete hatte beibringen wollen, die sie nicht kannten. Auch hätte sie den Namen der Jungen Göttin immer irgendwie komisch ausgesprochen.
Daraufhin probierte die Magierin alle möglichen Ausspachen von "Tsa" durch, die ihr einfielen, und immer verneinten die Dörfler. Bis sie dann einen letzten, und, wie ihr schien, eigentlich völlig fernliegenden Versuch unternahm: Sie war einmal kurze Zeit in Begleitung eines Achaz gereist und versuchte jetzt den Namen Tsa so auszusprechen, wie ihn wohl dieser Achaz ausgesprochen hätte: "Zssah". Die Dörfler zucken zurück, machten Zeichen gegen das Böse und sagten dann vorsichtig: Ja, genauso klang das!
Der Gänsehauteffekt, den das auslöste, wurde eigentlich nur noch überboten, als uns als SpielerInnen plötzlich dämmerte, daß wir es bei Hammid ben Seyshaban mit Liscom von Fasar zu tun haben... (den eine Heldin und alle SpielerInnen schon von SuS kannten).

[ | url | 07-07-2003 ]

5 Kommentar von Sebastian Meyer

Auch wenn ich mit meiner Meinung bislang offenbar alleine dastehe, so fand ich doch die Begegnung mit den Flüchtlingen aus Dragenfeld am eindrucksvollsten.
Hier ist die ganze Tragik der Beschwörung Liscoms zum Ausdruck gekommen. Waren die Helden auch bislang noch aus purem Interesse (Was mag da wohl vorgehen?) oder Loyalität (Die Inquisition schickt uns...) unterwegs, so verspürten sie spätestens beim Kontakt mit den hilflosen und unschuldigen Dorfbewohnern tiefste Verachtung für denjenigen, der ohne Rücksicht auf Verluste sogar bereit war, für sein Vorhaben über Leichen zu gehen.
Durch die Vision der brennenden Tsa-Geweihten glaubten die Helden schließlich bis dahin noch immer, dass sie es hier mit einem wütenden Mob zu tun hatten, der zwar möglicherweise beherrscht wurde, aber doch das eigentliche Problem darstellte. Erst durch das Zusammentreffen mit den Flüchtlingen wurde ihnen klar, dass ihr Problem ein ganz anderes und ungleich mächtigeres war...

[ | url | 07-07-2003 ]

4 Kommentar von Morgul

Ich habe mich als einer der wenigen für Korobars Überfall entschieden, den ich als kleines Finale in das Abenteuer einbaute und auch weitaus anders und gefährlicher darstellte, als es im Abenteuer vorgegeben war. Mehr dazu und genauers zur Ausschmückung dieses Überfalls werde ich demnächst in einem Kommentar zu entsprechender Szene bei den Meistertipps zu AoE abliefern.

[ 07-07-2003 ]

3 Kommentar von Diriyando

Ich habe für das Finale gestimmt, meine damit aber insbesondere das Vorgehen gegen die Ritualopfer, denn dass die Helden die an sich unschuldigen Bauern nur retten konnten, indem sie getötet wurden, hat sie sehr mitgenommen und die Spannung wurde bis zum letzten der 13 immer unerträglicher.

[ 04-07-2003 ]

2 Kommentar von Katharina

Ich fand ebenfalls die Träume spannender als das Finale im Turm. Das Finale empfand ich als relativ klassisch - belebte Skelette, Dämonen, mysteriöses Limbus-Tor oder was auch immer, Beschwörungskreis mit Beschwörer, arme Beschwörungsopfer usw. -, und vor allem hatten wir nicht das Gefühl, da wirklich etwas tun zu können - das Geschehen lief eben so ab, niemand wußte, was eigentlich los ist... Irgendwann war es dann wieder vorbei, auch hier wußten wir nicht recht, warum.

Spannender war da eigentlich für uns, die Beschreibung zu hören, die der Meister danach der Ersten Gezeichneten von ihrem Empfinden gab: "ES ist durch dich hindurch gegangen, ist durch dich jetzt hier!" - und die Reaktionen der Ersten Gezeichneten darauf, während wir anderen irgendwie dachten, wir haben es geschafft, es ist vorbei.

Die Träume waren zwar auch ein Geschehen, das irgendwie an uns vorbeirauschte, aber hier war die Spannung eher da, weil wir gar nicht wußten, was uns jeweils erwartete: Wir wußten nicht, wen es diesmal treffen würde, ob diejenigen, die rausgeschickt worden waren, nun die Träumer sind oder die Beobachter der Träumenden; und auch die Inhalte der Träume waren ja jedesmal ziemlich verschieden und mysteriös. Insgesamt war da irgendwie die Atmosphäre dichter und es ergaben sich letztlich mehr Gelegenheiten für uns, auch zu handeln, weil wir zumindest die Auswirkung des Traumes auf unsere Figuren darstellen konnten. Z.B. empfanden die beiden Träumerinnen den allerersten Traum so schlimm, daß sie zuerst überhaupt nicht mit den anderen darüber sprechen konnten, die aber natürlich sehr besorgt darüber waren, was denn nun eigentlich mit ihnen los sei. Dadurch konnten sich interessante Situationen ergeben, in denen es auch darum ging, wie die sich teilweise noch kaum kennenden Gruppenmitglieder in so einer Situation miteinander kommunizieren und aufeinander eingehen können (oder eben auch nicht).

Noch sehr spannend war bei uns übrigens das Erscheinen des Rubinauges - insbesondere für mich, weil meine Heldin von den Elfen ausgesandt war, nach dem "Auge des Blutes" zu suchen, das in deren Träumen eine Rolle spielte. Es war ein echter Gänsehauteffekt, als ich plötzlich realisierte, daß die Beschreibung der Veränderungen, die mit dem Auge der Gefährtin vor sich gingen, sehr gut auf den Begriff "Blutauge" paßten...!

[ | url | 02-07-2003 ]

1 Kommentar von Windfeder

Ich habe für die Träume unterwegs gestimmt, auch wenn Linais Vision, Korobars Überfall oder das Finale bestimmt auch spannend waren. Aber in den Träumen sind die Spieler der Erzählung so ausgeliefert gewesen, dass es in jeder Nacht ein Zittern und Zähneklappern gab, was ihnen diesmal widerfahren würde. Außerdem habe ich als SL die Spieler für jeden Traum aus dem Raum geführt - so dass auch die übrigen Spieler erstmal zittern durften, was der Gefährte diesmal träumen würde. Ebenfalls empfehlenswert ist es, das Ganze unvorhersehbar zu machen, indem man auch einmal einen Spieler zur Seite nimmt und ihm beschreibt, wie sein Held auf der Nachtwache mitbekommt, wie die anderen Helden sich im Traum gebärden...

[ 02-07-2003 ]

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